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Welcher Papagei ist der richtige?

 
Die Wahl eines Haustieres ist aufregend und spannend, aber sie sollte auch verantwortungsbewusst getroffen werden. Genau wie die Auswahl zwischen Fischen, Hunden, Katzen, Vögeln oder Nagetieren ist die Entscheidung zwischen all den verschiedenen Unterarten enorm wichtig. So sollte sich ein Berufstätiger, der erst abends um sechs oder acht nach Hause kommt, logischerweise nicht unbedingt für einen Hund entscheiden, und schon gar nicht für einen bewegungsfreudigen Hund wie einen Husky oder Greyhound. Da wäre er mit einem Nagetier oder mit einem Aquarium schon wesentlich besser beraten.

Ebenso verhält es sich mit Vögeln, wobei viele Vogelarten nicht unbedingt den Menschen zur Unterhaltung brauchen, sondern sich auch gern mit ihresgleichen beschäftigen – wie zum Beispiel die Zebrafinken, Diamanttauben oder die allseits beliebten Wellensittiche, denen es nichts ausmacht, wenn ihr Besitzer sich nur eine Stunde abends mit ihnen beschäftigt; vorausgesetzt natürlich, sie werden nicht allein gehalten.
Ganz anders sieht das bei Papageien aus. So schön sie auch sind, und so sehr sich manch einer auch aus diesem Grund zum Kauf verleitet fühlt, so sollte man doch bedenken, dass viele Papageienarten sehr alt werden können und sehr viel Beschäftigung brauchen. Mit einer allabendlichen Spielstunde ist es da nicht getan. Bevor man also einen Papageien kauft, sollte man sich gewisse Fakten vor Augen führen.

Papageien sind nicht nur auf Grund ihres bunten Federkleides als Haustiere beliebt, ihre Intelligenz und ihre Sprachbegabung haben nicht zuletzt dazu beigetragen, dass Sie als Heimtiere über fast den gesamten Erdball verbreitet sind. Erinnern wir uns nur an „Einstein“ aus dem Zoo in Knoxville, Tennessee – der berühmte Graupapagei, der uns mit seinen verschiedenen Tierstimmen und lustigen Antworten zum Lachen bringt; oder an den Pixar-Film „Rio“, in dem ein blauer Papagei die Hauptrolle spielt.

Dieser kleine Leitfaden soll eine Hilfestellung bieten und all denen zur Orientierung dienen, die sich für einen dieser wunderschönen, exotischen Vögel interessieren. Im Folgenden sind die beliebtesten Papageienarten aufgelistet, gefolgt von einer kurzen Zusammenfassung ihrer Eigenschaften und der Pflege.

Der Ara Papagei

Mit dem Wort „Papagei“ verbinden viele sicher sofort den Ara. Er ist einer der farbenfrohsten Papageienarten; sein Federkleid reicht von Gelb- über Blautöne bis hin zu dem allseits bekannten Rot. Der Ara Papagei lebt in Mittel- und Südamerika, und variiert nicht nur in seiner Farbe, sondern auch in der Größe. Allgemein kann aber gesagt werden, dass sich für die Haltung der Aras eine Außenvoliere anbietet, da diese Tiere gerne viel Platz haben und laut sind. Sie sollten nie allein gehalten werden, da sie gern spielen und viel Beschäftigung brauchen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass in der Voliere genügend Material zum Nagen vorhanden ist. Eine Wasserstelle sollte ebenfalls angeboten werden, da der Ara Papagei das Baden liebt.
Diese Papageienart ist nicht besonders anfällig und kann auch gut draußen in einer Voliere überwintern, solange die Temperaturen nicht unter 10 Grad fallen.

Der Graupapagei

Anders als der Ara kommt diese Papageienart aus Afrika. Ihr Gefieder ist auch nicht so auffallend farbenfroh, sondern sprichwörtlich grau, mit ein paar Farbtupfern am Schwanz. Jedoch sind sie nicht minder intelligent, wie am Beispiel des eingangs erwähnten „Einstein“ zu sehen ist. Es ist auch bekannt, dass Graupapageien Hilfswerkzeuge benutzen, beispielsweise zur Gefiederpflege. Da sollte es nicht besonders überraschen, dass solch kluge Vögel auch viel Aufmerksamkeit verlangen und gefördert werden wollen. Im Schnitt werden sie 60 Jahre alt, dessen sollte man sich vor dem Kauf im Klaren sein. Auch mögen sie viel Freiraum und sind, wie ihre Artverwandten, die Aras, sehr laut, was durchaus zu Ärger mit den Nachbarn führen kann. Es empfiehlt sich so auch hier eine Außenvoliere mit genügend Raum und Nagematerial für die Tiere. In der freien Wildbahn sind sie sehr sozial, das heißt also für die Heimtierhaltung, dass sich eine Alleinhaltung nicht unbedingt empfiehlt. Graupapageien reagieren auf Isolation und Verlust einer Bezugsperson bzw. eines -tieres äußerst sensibel. Für den Halter heißt das also: viel Zeit für die Schützlinge!

Kakadus

Kakadus fallen vor allem durch ihre Federn am Kopf auf, die wie eine Haube aussehen, und sind dadurch auch leicht zu erkennen. Die Farbe ihres Federkleides variiert wie bei den Aras sehr stark. So gibt es die Kakadus in gelb, grau, schwarz, weiß oder rosa. So vielfältig wie ihre Farbe ist auch ihre Herkunft: Sie kommen aus Tasmanien, Australien und den tropischen Regenwäldern. Wie die Graupapageien und Aras, so sind auch die Kakadus sehr anspruchsvoll, was die Pflege anbelangt. Sie brauchen viel Beschäftigung und Kontakt zu Artgenossen. Auch brauchen sie viel Platz zum Fliegen, daher sollten sie in einer Voliere gehalten werden. Ebenso gilt: viel, viel Zeit!

Amazonen Papagei

Der Amazonen Papagei kommt aus Mittel- und Südamerika, ist also tropisches Klima gewöhnt. Darauf sollte bei der Haltung geachtet werden (besonders bei Außenhaltung). Diese Tiere brauchen viel Zuwendung und entwickeln bei Isolation bzw. falscher Haltung Verhaltensauffälligkeiten. Hierin besteht auch eine Besonderheit dieser Papageienart: Werden die Vögel falsch gehalten, rupfen sie sich nicht das Gefieder, wie es die Aras oder Graupapageien tun, sondern sie werden aggressiv. Schaut man sich ihre Schnäbel an, kann man sich vorstellen, dass ein Angriff dieser Tiere schmerzvoll sein kann, besonders für Kinder. Das sollte unbedingt vorher, bevor man einen Papageien kaufen will, beachtet werden.

Lori Papageien

Loris sind wie Aras sehr bunt und farbenfroh, jedoch nicht so groß. Was sie ganz besonders auszeichnet ist ihre Ernährung; sie ernähren sich von Pollen und Nektar, ähnlich wie Kolibris. So besteht das Futter für diese Papageien aus einer speziell für ihre Bedürfnisse angepassten Flüssigkeit, die es zu kaufen gibt. Lori Papageien sind zwar kleiner als Graupapageien oder Aras, dafür aber auch anfälliger für Krankheiten.

Die Unzertrennlichen

Die Unzertrennlichen sind eine kleine, bunte Papageienart. Wie ihr Name schon sagt, sind diese Vögel stark auf ihren Partner fixiert und deshalb unter keinen Umständen für die Einzelhaltung geeignet. Bei ihnen ist eine Voliere nicht unbedingt notwendig, jedoch wie bei allen Vögeln von Vorteil.

Wellensittich

Wer kennt ihn nicht – diesen überaus beliebten Heimvogel? Im Gegensatz zu anderen Papageienarten ist diese Art relativ pflegeleicht. Der Wellensittich ist ein kleiner Vogel, der nicht allzu anspruchsvoll ist. Besonders für Menschen, denen nicht sehr viel Zeit zur Verfügung steht, um sich ausreichend um einen Graupapageien kümmern zu können, aber nicht auf gefiederte Mitbewohner verzichten möchten, ist dieser kleine Papagei eine gute Wahl.

Allgemein kann gesagt werden: Je größer der Papagei, desto höher die Ansprüche. Sollten Sie sich für einen der genannten Papageien interessieren, wägen Sie unbedingt vor dem Kauf ab, ob sie dem Tier auch gerecht werden können. Sprechen kann grundsätzlich jeder Papagei, größere jedoch sind „lernwilliger“, da sie auch intelligenter sind und jede Form der Beschäftigung annehmen. So sollten Sie sich in Ihrer Entscheidungsfindung nicht davon leiten lassen, ob ein Vogel gut oder schlecht sprechen kann; wichtig ist, dass Sie dem Vogel ein artgerechtes Zuhause bieten können.
 

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